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miniSD

Für kleine Geräte wurde die miniSD entwickelt. Sie ist mit 20 mm × 21,5 mm × 1,4 mm etwa halb so groß wie die SD-Card. Mit Hilfe eines häufig beim Kauf mitgelieferten Adapters passt sie in jeden normalen SD-Slot. Diese kleinen Karten werden mit einer Speicherkapazität bis 16 GB (miniSDHC) angeboten. Seit September 2009 wurde die Produktion aber weitestgehend eingestellt, somit sind nur noch Restbestände erhältlich. Besitzer von Geräten, die miniSD voraussetzen, können jedoch weiterhin microSD-Speicherkarten über Adapter nutzen, der Fortbestand dieser Geräte ist somit gesichert.

Quelle: Wikipedia

microSD

Die microSD-Karte (ehemals unter dem Namen TransFlash bekannt) ist nochmals kleiner als die miniSD. Mit 11 mm × 15 mm × 1,0 mm hat sie gerade die Größe eines Fingernagels und war 2011 die kleinste Flash-ROM-Speicherkarte der Welt. microSD-Karten werden derzeit mit einer Speicherkapazität bis 256 GB (microSDXC) angeboten.

Sowohl miniSD als auch microSD (seit 2005) lassen sich per Adapter auf SD-Kartenformat bringen. Eine microSD-Karte kann zudem auch per Adapter auf miniSD-Format gebracht werden.

Quelle: Wikipedia

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SDHC (SD 2.0)

Diese Spezifikation macht Speicherkapazitäten bis zu 32 GB unter der Bezeichnung SDHC (SD High Capacity) möglich. SDHC-Karten funktionieren nicht in Geräten, die lediglich mit SD-Karten nach SD 1.0 oder SD 1.1 arbeiten können; die Kompatibilität muss nicht zwangsläufig deklariert sein. Die Abmessungen und die Kontakte sind denen von SD-Karten gleich.

Darüber hinaus legt die SDHC-Spezifikation Leistungsklassen fest, die gesicherte Mindestübertragungsraten für die Aufzeichnung von MPEG-Datenströmen festschreiben: Bei Karten der Klasse 2 sind es 2 MByte/s, bei Klasse 4 sind es 4 MByte/s, bei Klasse 6 sind es 6 MByte/s, und bei Klasse 10 sind es mindestens 10 MByte/s. AVCHD-Kameras benötigen meist mindestens 1 MByte/s, die Panasonic HDC-SD1 mit 13 MBit/s, also 1,6 MB/s, womit Klasse 2 ausreichend wäre. Höhere Datenraten sind vorteilhaft für die Serienbildaufnahme von Digitalkameras und die Übertragung zum PC. Nach diesem Schema sind die Klassen auf den SDHC-Speicherkarten mindestens mit einer der Zahlen 2, 4, 6 oder 10 innerhalb eines nach rechts offenen Kreises bedruckt (siehe Fotos). Die bisherigen SD-Spezifikationen sahen einen solchen für alle Hersteller allgemein verbindlichen Standard für Transferraten nicht vor.

Im August 2006 kam die erste 4-GB-SDHC-Speicherkarte auf den Markt, Anfang 2008 folgte die weltweit erste Klasse-6-Karte mit 32 GB, im Dezember 2009 die Klasse-10-Karten.

Da primär für den Gebrauch in Digitalkameras bestimmt, sind SDHC-Karten in der Regel mit dem Dateisystem FAT32 formatiert. Deshalb sind sie mit älteren Kameras, die lediglich das (bei SD-1.x-Karten übliche) FAT16-Format verstehen, nicht kompatibel. Für die Nutzung in älteren Kameras können SDHC-Karten mit FAT16 formatiert werden, was allerdings die nutzbare Kapazität auf 2 GB und 4 GB beschränkt. Prinzipiell sind SD-Karten (und somit auch SDHC-Karten) nicht auf das FAT-Dateisystem beschränkt. Es ist kein Problem, sie mit anderen Dateisystemen (wie etwa UFS, ZFS, ext3, NTFS oder HFS) zu verwenden, was diese Medien wegen ihrer Größe als Ersatz für USB-Sticks sowie für die Nutzung in digitalen Camcordern interessant macht. Zu beachten ist dabei jedoch, dass sie wegen mangelnder Unterstützung dieser Dateisysteme in Digitalkameras von diesen nicht angesprochen werden können und ein Kartenfehler gemeldet wird.

Quelle: Wikipedia

SDXC (SD 3.0)

Auf der Consumer Electronics Show 2009 kündigte die SD Card Association den Nachfolger von SDHC an. Die Spezifikation der SDXC (SD eXtended Capacity) genannten Karten erlaubt eine Bruttogröße bis 2 TB (2.048 GB). Die Einteilung in Leistungsklassen wird beibehalten und reicht nun bis 104 MB/s, geplant sind 300 MB/s. Es können technisch grundsätzlich alle Dateisysteme verwendet werden, erstmals schreibt die Spezifikation jedoch ein konkretes Dateisystem, Microsoft exFAT, vor.

Insgesamt hat das exFAT eine gewisse Verbreitung erlangt. Treiber für exFAT gibt es unter Windows 7, in Windows Vista ab Service-Pack 1 und Mac OS X (ab 10.6.5). Für Windows XP ist ab Service-Pack 2 ein separates Update erhältlich. Mittels eines Patentaustauschabkommens mit Microsoft ist Tuxera nach eigenen Angaben daran, einen exFAT-Treiber für Embedded-Linux zu entwickeln. Ob dieser Treiber jedoch wie Tuxeras NTFS-3G nach dem „Dual-Licensing“-Prinzip sowohl unter einer kommerziellen Lizenz als auch unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wird, ist unbekannt.

Aufgrund der technischen und juristischen Probleme des exFAT kommt bei Android- und GNU/Linux-Systemen zumeist der ext4-Treiber zum Einsatz. Die SD-Karte wird dazu, je nach Anwendungsfall, mit ext2 oder ext4 formatiert. Insbesondere zur Kompatibilität zu älteren Geräten findet auch das überholte FAT32 weiterhin Anwendung. SDXC-Karten sind zu SD- oder SDHC-Lesern jedoch nur eingeschränkt abwärtskompatibel.

Pretec hat am 6. März 2009 die erste SDXC-Speicherkarte mit einer Speicherkapazität von 32 GB und einer Schreib- und Lesegeschwindigkeit von 50 MB/s vorgestellt. Panasonic brachte im Frühjahr 2010 Karten mit 48 und 64 GB auf den Markt. Die erste Karte mit einer Kapazität von 128 GB wurde im März 2011 von Lexar vorgestellt. Am 17. September 2012 kündigte Lexar die branchenweit erste SDXC-Speicherkarte mit einer Gesamtspeicherkapazität von 256 GB an. Auf dem deutschen Markt sind Geräte, die SDXC unterstützen, seit 2010 erhältlich. Im Juni 2013 stellte PNY Technologies Speicherkarten mit Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 100 MB/s und Größen bis 64 GB vor.[19] Am 12. September 2014 stellte Sandisk Speicherkarten mit Größen von bis zu 512 GB und Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 95 MB/s vor. Am 20. September 2016 stellte Sandisk auf der Photokina einen Prototypen einer 1 TB SDXC Speicherkarte der Öffentlichkeit vor.

Quelle: Wikipedia

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